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Eigentlich war dieser Termin mit einem Freund geplant und ganz anders gedacht. Supermoto, Motocross und Kart im Tausch. Einfach mal tauschen und probieren… Nun war Regen angesagt und ein Kart im Regen auf dem engen Kurs von Walldorf endet schnell im Reifenstapel. So entschieden wir uns die Novizen besser nicht ins Kart zu setzen und den Termin abzusagen.

Meine beiden Jungs protestierten und entschieden sich für ein Regentraining in Walldorf. Auch Hanna war mit von der Partie und wir fuhren mittags nach Walldorf. Die Infrastruktur war schnell aufgebaut und noch war es trocken. So fuhren Luis in der Gazelle und Tim mit dem KF auf die Strecke. Übrigens das erste Mal für Tim im nicht im Bambini in Walldorf, aber auch Luis war das letzte Mal vor einem Jahr mit seinem Pocketbike auf dieser Strecke unterwegs.

Für den ersten Wurf kamen schon richtig gute Zeiten raus und am Ende der Session begann es zu regnen. Ok, das geplante Regentraining. Nun baute ich die Karts auf Regen um, während die Kids den Kuchen im Transporter verputzten 😉 Also Regen-Setup und ab ging’s…

Luis war verdammt schnell im Regen und Tim konnte mit den fertigen Regenreifen nicht mithalten. Das konnte Tim natürlich nicht auf sich sitzen lassen und steigerte sich Stück für Stück. Für mich sah das alles eher aus, als wäre er auf einer Driftchallange unterwegs. Aber auch Luis hielt dagegen, obwohl der Regen nicht weniger wurde.

So fuhren die beiden Racer bis zum Feierabend um 18 Uhr… Man sollte öfter sich entscheiden im Regen zu fahren, auch wenn es offensichtlich nicht angenehm ist. Mehr kann ein Fahrer an einem solchen Tag nicht lernen :-)

Nachdem der erste Tag ohne Probleme über die Bühne ging, konnten wir entspannt dem zweiten Trainingstag entgegen sehen. Nun wären zwei Fahrer ja kein Problem, dachte ich… Zwei Fahrer sind immer kritisch zu betrachten und prompt ging es mit mit dicken Problemen los…

Luis‘ Kart sprang nicht an… Fragt nicht… Schrauberfehler 😉

Tim hatte Probleme mit dem Gaspedal und die Drehzahl kam einfach nicht nach unten. Nach kurzer Analyse haben wir das Problem gefixt, aber der Schalldämpfer war verdächtig nahe der Bremsscheibe. Ein Tipp von Michl: Kürz die Kette. Das sind natürlich meine Lieblingsübungen auf der Rennstrecke! Gesagt, getan. Alles wurde gut und nun passte auch das Verhältnis und die beiden Jungs waren auf der Piste.

Luis fegte mit seiner alten Gazelle mit 53er Zeiten über den Asphalt und Tim schaffte entspannte 45er Zeiten. So passt das für einen Saisonstart. Tim übte noch zwei Starts aus der Boxengasse. So fand ich auch noch meinen Frieden und die Jungs ihren Spaß :-)

Zum Abschluss gab’s noch ein Bier mit Eric und seiner Frau. Das Zusammentreffen mit dem neuen Streckenpächter war sehr nett. Guter Saisonstart!

 

Am Nachmittag fuhren wir an unsere Hausstrecke nach Liedolsheim. Ziel sollte sein, dass Tim das Schaltkart fährt und einfach ein paar Runden dreht, um einfach seinen Rhythmus wieder zu bekommen. Es war ein toller Trainingsnachmittag bei super Wetter und entspannter Atmosphäre. Keine Probleme und der neue Bahnpächter Eric ist wirklich ein sehr nett und sehr hilfsbereit.

 

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